Wegemuseum Wusterhausen

In der Dauerausstellung vom Wegemuseum Wusterhausen wird die Entwicklung des Verkehrs gezeigt. Im obigen Gebäude wird mit einigen Exponaten die Reisetätigkeit von der Frühzeit bis zum Ende der DDR dargestellt, mit dem lokalen Schwerpunkt entlang der Poststraße Hamburg-Berlin/der F5 der DDR und der heutigen B5. Beim Blick auf das Gebäude und dem heutigen Trend in der Museumslandschaft zu „einfachen Erreichbarkeit des Publikums“ wird verständlich, das der Aufenthalt nicht lange dauern wird.
An der Kasse das erste kleine Problem, Kartenzahlung wird nicht akzeptiert und doch hat man kein Wechselgeld, um den Fünf-Euro-Schein mit dem 4,00 Euro Ticket auszugleichen. Im Museumsshop gab es keine passende Literatur, nur Reiseführer für die Region, schade.

Das Thema Chausseen und ihre Entwicklung ist auf einen Bereich von 2×3 Meter begrenzt, dementsprechend war der Informationsgewinn geringer als erhofft. Im Eingangsbereich gab es noch ein Querschnitt durch einen Weg, wo die Schichten vom Bohlenweg bis zur Asphaltdecke schön nachvollziehbar waren.

Die Fahrradinitiative Lauenburg hat dann im weiteren Teil der Ausstellung noch mein Aufmerksamkeit gefunden, da werde ich mal ein wenig googeln 😉

Der Grafenstuhl

Wenn man als Landesherr Grundstücke für die notwendige Infrastruktur im Land zur Verfügung stellt, dann bekam man damals ein Denkmal dafür….. nördlich von Kavelpass/Friedland an der B197

Fotografiert im Juli 2020

Oranienburg (historische Postkarte) und aktuelle Fotos

Bei EBay und anderen Portalen findet man natürlich auch historische Postkarten. Diese hier soll nur mal als Beispiel dienen, bei den meisten Angeboten sind mir die Preise deutlich zu hoch. Bei dem Chausseehaus in Oranienburg wüsste ich gerne, ob es noch steht…..

Update aus dem Januar 2022
Das Gebäude steht in der Nähe der B273, der Straßenverlauf hat sich in Richtung Norden verschoben.

Fundstück im Stadtmuseum Strausberg

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Das Stadtmuseum Strausberg hat sehr übersichtliche Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag, lt. Aussage der Mitarbeiterin ist es aber auch an Sonntagen geöffnet. Egal, die Tür wird erst nach einem Klingeln geöffnet, viel Andrang herrscht wohl generell nicht. Das Chausseehaus in Gielsdorf (Ortsteil von Altlandsberg in Brandenburg) existiert seit 1985 nicht mehr, aber die Preistafel hat überlebt….

Slawenburgen in Deutschland/Eiskeller in Brandenburg

Chausseehäuser sind ein Nischenthema, umso mehr freue ich mich, wenn ich andere Webseiten zu ähnlichen Nischenthemen entdecke. Die Schlote-Webseite habe ich ja bereist verlinkt, heute geht es um Slawenburgen und um Eiskeller.

Auf http://slawenburgen.npage.de dokumentiert der Webseitenautor die bekannten Wallanlagen mit Standort und Fotos. Und dann wird doch klar, wie zahlreich diese Bauten waren. Heute gibt es hier und da ein paar Rekonstruktionen, die einen Eindruck von damals vermitteln.

Auf http://www.eiskeller-brandenburg.de gab es früher mal eine Liste der Eiskeller in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Die ist so leider nicht mehr vorhanden, aber es wird auf ein PDF mit mehr als 200 Seiten verlinkt, das die Kühlungsmethoden vor dem Kühlschrank und der Gefriertruhe beschreibt. Und auch die bekannten Standorte der noch vorhandenen Eiskeller werden aufgeführt.

Viel Spaß beim Lesen!

Chausseehäuser im "wilden" Osten von Europa

Bisher habe ich ja vorrangig die Chausseehäuser dokumentiert, die hier in Deutschland noch zu finden sind. Hier und da gab es mal polnische Exemplare zu sehen, meist hat Hendrik hier stark geholfen. Noch weiter östlich geht es über diesen Link…Den umfangreichen Text kann ich leider nicht lesen, aber die Fotos, historischen Ansichten und Kartenausschnitte sind doch deutlich.

Danke an Nikolai!