


Wer den Ort Löbnitz (südlich von Barth, Mecklenburg-Vorpommern) über die L23 in Richtung Süden verlässt, kommt hier an diesem einsamen Chausseehaus vorbei.
Fotografiert im Juni 2026
die Vorläufer der modernen Mautbrücken



Wer den Ort Löbnitz (südlich von Barth, Mecklenburg-Vorpommern) über die L23 in Richtung Süden verlässt, kommt hier an diesem einsamen Chausseehaus vorbei.
Fotografiert im Juni 2026

Torhäuser/Heckenhäuser sind ja hier inzwischen mehrfach vertreten, daher gibt es nachfolgend auch die Exemplare vom Jagdgebiet rund um das Jagdschloss Granitz/Rügen:
Torhaus in Richtung Binz


Wer direkt von Binz aus zum Jagdschloss wandert/radelt kommt hier vorbei, im Juni 2025 war ein „Zu Verkaufen“-Schild am Zaun. Link zur Lage des Hauses
Torhaus in Richtung Garftitz



Das Gebäude in Garftitz stand im Juni 2025 ungenutzt im Wald, aber es sieht noch sehr gepflegt aus. Link zur Lage des Hauses bei Openstreetmap
Torhaus Neu Süllitz (folgt)


Am ehemaligen Verlauf der B105 (heute die L222) südlich von Stralsund ist dieses Chausseehaus vorhanden.
Fotografiert im Juni 2025




An der Kreuzung von L30 und K13 auf Rügen ist dieses Chausseehaus zu finden. Das Gebäude ist gut erhalten und wird als Gasthaus genutzt.



Tja, ich bin mir nicht sicher, wieviel historische Substanz in dem Gebäude noch vorhanden ist…. In dem dargestellten Gebäude und dem Nachbarhaus ist heute die Gaststätte „Altes Zollhaus„. Dort wurde der Brückenzoll für die Nutzung des Lucin-Damms kassiert. Link zu Openstreetmap


Die beiden Heckenhäuser bei Feldberg an der L34 in Mecklenburg-Vorpommern hatten vermutlich die gleiche Aufgabe, wie die anderen hier gezeigten Heckenhäuser/Torwärterhäuser. Oben ist das erste Heckenhaus zu sehen.



Und das zweite Heckenhaus an der L34 etwas westlicher.
Fotografiert im April 2025



Nördlich von Krakow am See, an der Kreuzung von der L37 und L11 steht möglicherweise ein Chausseehaus. Auf der anderen Straßenseite gab/gibt es ein Wirtshaus, auch ganz passend für die Lage an der Straße…
Fotografiert im März 2025
Das Waldgebiet rund um Serrahn wurde von den lokalen Fürsten/Herzögen zu Jagdzwecken genutzt. Ähnlich wie in anderen Gebieten (Mosigkauer Heide und Jagdgebiet Göhrde) wurde dieses Jagdrevier 1848 eingezäunt. Für die Heckenwärter (Zaunwärter) wurden fünf Gebäude errichtet. Die Denkmalliste von Serrahn listet die drei vorhandene Gebäude auf:
Heckenwärterhaus Carpin/Schiffmühle


Das Gebäude liegt einsam im Wald, wer mag kann es als Ferienhaus mieten und die Ruhe dort genießen. Direkt am Ort Carpin gab es auch ein Heckenwärterhaus, das ist aber nicht mehr vorhanden.
Heckenwärterhaus an der B198



Direkt an der B198 und doch abseits der anderen Ortschaften befindet sich dieses Haus.
Heckenwärterhaus Serrahn
Das dritte vorhandene Haus liegt direkt im Waldgebiet, davon hatte ich im Februar 2025 noch keine Fotos. Über die Google-Suche habe ich vorab etwas gefunden:
Panorama im herbstlichen Buchenwald und ein Nachtpanorama
Das fünfte Gebäude lag lt. in der Nähe vom Serrahner Gebäude, lt aktuellen Karten/Luftbildern habe ich erstmal nichts gefunden. Werde wohl mal eine Radtour in der Region planen….
Die Radtour hat im Mai 2025 stattgefunden:







Und noch ein Blick auf die Scheune im Wald:


Quelle: Seite 350 von https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/histgeo/Arkum_Zeitschrift_Siedlungsforschung/SF32_netz150.pdf
Fotografiert im Februar 2025